Bezahlen mit Bitcoins – diese Technik steckt hinter der Kryptowährung

So funktioniert das Bitcoin-System...

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Stichwort Inflation

Das zugrundeliegende Protokoll begrenzt die Geldmenge auf 21 Millionen Bitcoins. Damit ist eine Inflation systembedingt ausgeschlossen, ein großer Vorteil im Vergleich zu realen Währungen, bei welchen relativ einfach „die Notenpressen angeworfen“ werden könnte.

Mit Stand 9. Dezember 2017 liegt die vorhandene Geldmenge bei 16,523 Millionen Bitcoins.

Nach aktuellen Schätzungen wird es noch ein ganzes Weilchen dauern, bis alle Bitcoins geschürft wurden – im Jahr 2140 soll es so weit sein. Doch auch danach sind die Miner gefragt: Nämlich zum Bestätigen und Verbuchen der Transaktionen.

Die Zukunft der Bitcoins

Sind alle Bitcoins geschürft, verdienen die Miner also nur an den Transaktionsgebühren. Auch das wird sich lohnen, denn die derzeit größte Herausforderung liegt nämlich in der Bewältigung der großen Zahl zu verbuchender Transaktionen.

Da das Bitcoin-Protokoll nicht in Stein gemeißelt wurde, sondern ebenfalls durch die Mehrheit der Miner festgelegt wird, müssen früher oder später neue Wege und Methoden entwickelt werden, der steigenden Flut von Transaktionen und ihren Folgen (z.B. der ständig wachsenden Blockchain) beizukommen.

In der jüngeren Vergangenheit wurden bereits einige Maßnahmen getroffen, welche unter Minern kontrovers diskutiert wurden und schlußendlich zur Abspaltung zweier neuer Kryptowährungen führten: BitcoinCash (abgekürzt BCC oder BCH) und Bitcoin Gold (BTG).

Doch um tiefgreifende Änderungen wird man in der Community der Miner nicht umhin kommen, insbesondere dann, wenn Bitcoins Einzug in den Alltag halten sollen. Derzeit sind sie mehr Anlageobjekt als Zahlungsmittel mit wenigen offiziellen Akzeptanzstellen.

Besonders bei einem Vergleich wird die niedrige Performance deutlich: Der Kreditkartenanbieter VISA verarbeitet durchschnittlich 24.000 Transaktionen pro Sekunde, das Bitcoin-Protokoll limitiert diese auf derzeit 7 Transaktionen im selben Zeitraum.

Wenn Bitcoins langfristig zukunftssicher werden möchten, sind neben Änderungen im Protokoll auch ein Wandel der Mining-Kultur notwendig. Wahrscheinlich ist die Entstehung von Zahlungsdienstleistern, die in Serverfarmen Transaktionen gegen feste Gebührensätze verarbeiten. Eine Skalierung auf die Performance alternativer Zahlungsanbieter ist zumindest technisch kein Problem.


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Stand der Informationen: Dezember 2017
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